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Geschichte

InnoGames Geschichte

Beginn als Hobbyprojekt

Die Anfänge der Hamburger Softwareschmiede reichen bis 2003 zurück. Anfang des Jahres begannen die Brüder Eike und Hendrik Klindworth gemeinsam mit Michael Zillmer mit der Entwicklung des Browserspiels Die Stämme. Ihre Motivation war es ein Spiel zu schaffen, dass sie selbst als Spieler gerne spielen und das lang anhaltenden Spielspaß bietet.
Was zunächst also als reines Hobbyprojekt gedacht war, wuchs sehr viel schneller als erwartet. Nachdem das Spiel offiziell im Juni 2003 gestartet wurde, stieg die Spielerzahl bis Anfang 2004 auf mehrere Tausend Spieler an, so dass schon Anfang 2004 eine zweite Spielwelt eröffnet werden musste. Gleichzeitig wurde das Spiel kontinuierlich weiterentwickelt und bis Herbst 2005 wuchs die Spielerzahl auf rund 50.000 an.


Vom Hobby zum Beruf

Aufgrund des weiterhin anhaltenden Wachstums trafen die drei Firmengründer 2005 die Entscheidung, hauptberuflich für die Entwicklung und den Betrieb von Browsergames zu arbeiten. Ende 2005 veröffentlichten sie eine neue Version, die graphisch deutliche Verbesserungen bietet.
Anfang 2007 wurde die InnoGames GmbH gegründet, die den Betrieb und die Weiterentwicklung der Spiele übernimmt. Seitdem beschleunigte sich der Wachstumskurs weiter, so dass InnoGames heute mit rund 50 Millionen Spielern weltweit einer der größten Betreiber von Massive Multiplayer Online (MMO) Spielen ist. Doch nicht nur die Nutzerzahlen wuchsen, auch das Unternehmen selbst. Am Hamburger Channel arbeiten heute rund 80 Mitarbeiter, unter ihnen neun Auszubildende und duale Studenten, hauptberuflich als Team für InnoGames zusammen.
Aber auch international zeigt InnoGames großes Wachstumspotenzial. Zum 1. April hat InnoGames als erster deutscher Anbieter von Browsergames eine koreanische Tochtergesellschaft gegründet. Die „InnoGames Korea Ltd“ soll die Position auf dem asiatischen Markt noch weiter ausbauen. Da in vielen asiatischen Ländern eine Lizenz nötig ist, um ein Online-Spiel zu veröffentlichen, bietet das Tochterunternehmen eine größere Handlungsfreiheit. InnoGames Korea ist eine 100 prozentige Tochterfirma der InnoGames GmbH. Sang Soo Lee führt die Geschäfte gemeinsam mit Michael Zillmer.
Im Mai 2010 hat InnoGames mit Fidelity Growth Partners Europe (FGPE) einen strategischen Partner gewinnen können. FGPE, eine europaweit agierende britische Investorengruppe, steigt mit einer Minderheitenbeteiligung in das Hamburger Unternehmen ein. Neben der finanziellen Unterstützung steht InnoGames dadurch ein internationales Partnerschaftsnetzwerk zu Verfügung, das die weltweite Expansion des Spiele-Entwicklers weiter beschleunigen wird. Das langjährige Spiele Knowhow von InnoGames wird zusammen mit den weitreichenden Erfahrungen von FGPE ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Zukunft sein. FGPE konzentriert sich hierbei auf die eigene Fähigkeit – Unternehmen dabei zu beraten, neue Märkte zu erschließen. InnoGames hingegen kann sich so auf die eigene Kernkompetenz fokussieren – die Spiele-Entwicklung.

Unsere Spiele

Der Erfolg auf unternehmerischer Ebene basiert dabei eindeutig auf der Beliebtheit der Spiele. Die Stämme ist mit rund 34 Million registrierter User eines der erfolgreichsten Browsergames der Welt überhaupt und inzwischen in über 30 Sprachversionen verfügbar.
The West, das zweite Browsergame aus dem Hause InnoGames, wurde mit großer Mehrheit zum Browserspiel des Jahres 2009 gewählt und nebenbei auch für die beste Spielidee, das beste Gameplay und als bestes Rollenspiel ausgezeichnet.
Mit Grepolis hat InnoGames im Dezember 2009 das dritte eigens programmierte Spiel veröffentlicht. Das bislang aufwendigste Spiel der Firmengeschichte schickt die Spieler auf eine Reise in die Welt der griechischen Antike. Binnen weniger Wochen durchbrach das für den Deutschen Entwicklerpreis nominierte Spiel die Millionengrenze an aktiven Mitspielern und gehört heute zu den beliebtesten Strategiespielen im Netz.
Im Juli 2010 betrat InnoGames unbekannte Gewässer und stieg in den Markt der Social Games ein: Mit WestWars veröffentlichten die Hamburger ihr erstes Facebook Game. Das Setting ähnelt dem von The West, das Gameplay ist ganz den Möglichkeiten moderner Social Networks angepasst. Der Spieler gründet zusammen mit seinen Freunden auf Facebook eine Gang und absolviert mit ihrer Hilfe verschiedene Jobs und Duelle im Wilden Westen. Um den sechsstelligen Userbereich zu erreichen, benötigte WestWars nur wenige Tage.

Der Ausblick

In den kommenden Monaten und Jahren will InnoGames seine Rolle als Publisher von Drittanbieter-Spielen weiter ausbauen und zugleich sein Portfolio deutlich verbreitern. So wird das Unternehmen neben Browsergames in naher Zukunft viele Social und Client Games veröffentlichen. Darüber hinaus ist mittelfristig der Markteintritt in den Bereich der Mobile Games geplant.
Wegen des rasanten Unternehmenswachstums plant InnoGames 2011 alleine am Hamburger Standort über 100 neue Stellen in den Bereichen Softwareentwicklung, Grafik, Gamedesign, Administration und Marketing zu schaffen.

Starkes Wachstum

Growth Innogames

Quelle: Interne Statistiktools (Mai 2010)

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